Fair Trade Kaffee – Das schwarze Gold

Eine Tasse Kaffee mit einem Löffel Zucker und einem Spritzer Milch gehört für viele von uns zum täglichen Ritual am Morgen. Dampfend heißer Kaffee weckt die Lebensgeister und lässt uns gut in den Tag starten. Aber haben Sie schon einmal über Ihren Kaffee nachgedacht? Wo kommt er her? Ist es Fair Trade Kaffee oder herkömmlicher Kaffee? Und wie leben eigentlich die Arbeiter einer Kaffeeplantage?

Fair Trade Kaffee – Das schwarze Gold

Mit Fair Trade Kaffee die Arbeit von Kleinbauern unterstützen

Viele Entwicklungsländer Lateinamerikas sind vom Kaffeeanbau abhängig, oft ist Kaffee sogar das Hauptexportgut. Dass die Kaffeeproduzenten und Plantagenarbeiter aber nur einen Hungerlohn für Ihre Arbeit erhalten und häufig am Rande der Armutsgrenze oder sogar darunter leben, wissen die wenigsten Kaffeetrinker. Starke Schwankungen des Weltmarktpreises sorgen dafür, dass Kleinbauern ihre Produkte zu verschwindend geringen Preisen an Zwischenhändler verkaufen müssen und treiben sie so an den Rand des Existenzminimums.

Trotzdem kann jeder dazu beitragen, diese Situation zu verbessern. Wie das gehen soll? Kaufen sie fair gehandelte Produkte wie zum Beispiel Fair Trade Kaffee. Der Fair Trade Kaffee entsteht auf den Plantagen verschiedenster Kleinbauern, die sich zu demokratisch organisierten Kooperationen zusammengeschlossen haben. Beim Anbau und der Produktion von Fair Trade Kaffee halten sie gewisse ökologische und soziale Standards ein und erhalten für ihre exportierten Produkte einen Mindestpreis. Liegt dieser unter dem Preis des Weltmarktes, erhalten Sie trotzdem den höheren Betrag. Für eine biologische und ökologische Anbauweise des Fair Trade Kaffee gibt es weitere Zuschläge.

Erlöse des Fair Trade Kaffee kommen sozialen Projekten zugute

Nicht nur den Kleinbauern ist geholfen, wenn ihr Fair Trade Kaffee in den Exportländern fleißig konsumiert wird. Ein Teil des Erlöses, der durch den Verkauf von Fair Trade Kaffee und anderen fair gehandelten Produkten entsteht, geht an soziale Projekte. So lässt sich der Bau von Schulen oder Brunnen noch zusätzlich unterstützen.

Bildquelle: iStockphoto.com – © vanillla